Gedicht

Es war eine kalte Novembernacht des Jahres 1991 -eine Nacht zum Freitag- als das erste Gedicht entstand. Ich hatte nicht über Versmaß und Wortwahl nachgedacht, ich bin nur gelaufen, weit gelaufen. Worte gingen mir nicht mehr aus dem Sinn und ich habe mir mal zugehört. Trotz der vielen Worte und Gedanken war ich sprachlos, war ich "ohne worte". Ein wenig später habe ich sie aufgeschrieben. Ein ganz unspektakulärer Beginn von einer ganzen Reihe tragischer, komischer, manchmal absurder oder abstrakter Gedanken, Splitter und Ideen.

Immer wieder gab es Gefühle und Erlebnisse, die ich mir "von der Seele schreiben" wollte. Etwas später habe ich mir ein kleines Notizbuch zugelegt. Nicht, weil es das Vorurteil gegenüber der dichtenden Zunft so will, sondern weil zu viele gute Ideen, Wendungen und Wortspiele vergessen wurden und verloren waren. Nun will ich sie auf dieser Weise einem größeren Kreis zugänglich machen... zum Stöbern, Lesen und weiter empfehlen. Jedoch eine kleine Bitte: Kontaktiert mich, bevor Ihr ein Gedicht verwendet. Danke.

Zwei russische Gedichte von Tanja Aseeva,
meiner besten russischen Freundin... Lieben Dank!
NEU:
Nje gowori "protschai" - Sag nicht "Lebe wohl"
NEU:
pischitje pisma - Schreibt bitte Briefe

unentwegt
Lichtgestalt
Kreisende Leben Einander Finden

Hier und dort
wünsch mir was

do svidanija

Einmal nur
18.262 Tage
Im Juli

Da, genau da
Unsere Wege trennen sich
Tod ist tot

Ich wünsche Dir...
alt & neu
Rosen im Schnee

eM@il-Bekanntschaft
Verletzungen
Es bleibt

Der Dichter
Ohne Worte
Hundertausend Sommersprossen

Mit letztem Mut

"Wir sind das Volk"
Hexenverbrennung anno 1999

Erinnerungen

Keine Chance
Entsetzen