do svidanija

In die weite Ferne Russlands
muss ich Dich nun lassen ziehen.
Niemand weiß, ob, wie und wann
wir uns jemals wieder sehen.

In der Weite Deines Herzens
fühle ich mich wohl und frei;
habe Angst, dass wir verlieren
unsre Freundschaft zweierlei.

In der Weite meiner Träume
geleiten wir uns, Tag um Tag.
Wir denken uns und wenn es schwer wird
winken wir: "Sei unverzagt!"

In der weiten, weiten Weite
gibst Du mir Mut und bist mir Segen.

Selbst in des Abschied letzter Stunde
les' ich, wie aus Deinem Munde:

"Sei nicht traurig, das ist doch Leben!"

 

(c) 2005 Sebastian Grund